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Rückblick auf die vergangenen Jahre (2015)

In der Geschichte der Laufgruppe Niederamt halten wir Besonderes fest. Unsere Läuferinnen und Läufer sind auch als Fotografen unterwegs und bringen damit die Eindrücke den Daheimgebliebenen etwas näher.

Stöbere in der Vergangenheit und finde interessante Beiträge.

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LG Niederamt am München Marathon

Berichte 2015

Froburg
Chlauslauf
Schlusshock
Jura-Top-Tour 2015
Marathon light, Sarnen
1000er-Stägli
Sonnenaufgang
Schneeschuhtour
Langlaufweekend


Der Zeitungsbericht der GV 2015 erschien im OT am 11.3.15. Das OT druckte den Bericht vom Sonnenaufgangslauf in ihrer Ausgabe vom 13.7.15.

Am 19.08.15 erschien Marcs Bericht vom 1000er-Stägeli-Lauf.

Im August erschien im 3Rosenblatt (Lostorf) unser Beitrag über die LGN.


Longjog am Stephanstag

Am zur Tradition gewordenen Longjogg am 26. Dezember zeigten sich auch dieses Jahr wieder viele unserer Mitglieder interessiert. Es standen um 10.00 Uhr bei der MZH in Obergösgen 24 Personen bereit, um walkend oder joggend den 2-stündigen "Weihnachtsguezliverbrennungsjogg" unter die Füsse zu nehmen.

Die sechs anwesenden Walkerinnen (davon 2 Gäste) fanden trotz des dichten Nebels den Weg zum Schloss Wartenfels, leider jedoch ohne Panoramasicht in die Alpen.

Glück im Unglück hatten sie dann auf dem Rückweg. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen (es könnte sich um fahrlässige Stockhandhabung gehandelt haben) kam eine Walkerin an der Strassenböschung zu Fall und rutschte, sich überschlagend, das Grasbord hinunter. Mit Können und etwas Glück stoppte sie aber ihre Rutschpartie am Rande des Eibachs und konnte ohne Verletzung durch ihre Mit-Walkerinnen wieder auf die Strasse geholt werden. Zurück blieben einige braune Schmutzflecken an Hose und Jacke, sowie die Frage des Unfallherganges!?

Mit je 9 Personen machten sich zwei Jogging-Gruppen gut gelaunt in Richtung Nebel-Obergrenze auf den Weg. Dabei waren erfreulicherweise auch drei zukünftige neue Mitglieder sowie ein Gast der LSG Olten. Der Weg führte zuerst durch zähen Nebel bei einer Temperatur von nur knapp über null Grad durch flacheres Gelände entlang dem Eibach in Richtung Eien. Im Gebiet Eihübel, nach der Überquerung des Eibachs, begann dann aber die Strecke mit einem ersten Steilanstieg in Richtung Mahren. Auf der Höhe Mahren(ca. 500 m ü M) machte erstmals die Sonne einen zaghaften Versuch, die Nebelschicht zu durchdringen, was ihr jedoch noch nicht vollkommen gelang. Via Ankenmatt und Eggrain kämpften wir uns dann weitere Höhenmeter hinauf und standen auf dem Marenacher (651 m) endlich in der wärmenden Sonne. Eine Spur langsamer joggten wir dann den weiteren Anstieg über Steine und Wurzeln hinauf zum Gipfelkreuz der Geissflue (813 m). Während der kurzen Verschnaufpause genossen wir den Blick über das Nebelmeer in die Alpen und in Richtung Baselbiet. Nach einigen Foto-Sequenzen stiegen wir wieder vorsichtig hinab in die Senke zwischen Geissflue und Ruine Froburg. Dort trafen wir wieder auf Angelika und Edi, die nicht bis zum Kreuz hinauf steigen wollten. Nach einer kurzen Kletterpartie standen wir dann noch auf den Burgmauern der Ruine Froburg (830 m). Dort schweifte unser Blick in nordöstlicher Richtung zum höchstgelegensten Punkt unseres heutigen Aufstieges, zum Übergang hinunter zur Birmatt.

Nach kurzem Abstieg mussten wir schon wieder den Berggang einlegen. Vorbei am Restaurant Froburg und auf dem markierten Wanderweg oberhalb der Sunnenweid begannen wir mit dem Abstieg über die Birmatt. Das aufgeweichte Weideland machte uns etwas zu schaffen, blieb doch der weiche Boden in grossen Mengen an unseren Schuhsohlen kleben und die Schritte wurden immer schwerer und schwerer. Unten auf der Fahrstrasse angelangt, mussten zuerst die hartnäckig anhaftenden Erdschichten aus den Schuhprofilen geklopft werden. Anschliessend tauchten wir im Abstieg durch Hutzlen wieder in die Nebelsuppe ein. Oberhalb Bad Lostorf, bei Ziegelacher, bogen wir scharf rechts ab und kämpften uns ein letztes Mal 65 Höhenmeter hinauf zum Schloss Wartenfels. Da uns leider die Aussicht im dichten Nebel verwehrt blieb, stiegen wir sogleich durch die Reben des Schlosses und einigen Kehren auf einem Waldweg ab zur Strasse nach Lostorf.

Auf der letzten Teilstrecke nach Obergösgen lichtete sich der Nebel immer mehr und wir konnten nach gut zwei Stunden bei schönstem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen unseren "Weihnachtsguezliverbrennungsjogg" als erfolgreiche Mission abschliessen.

Mit der Gewissheit, Körper und Geist wohltuend und positiv beeinflusst zu haben, geht es wieder auf den Nachhauseweg. Ich werde bestimmt beim nächsten Stephanstag-Longjogg wieder dabei sein.

Christian Schacher

>>> Zum Video; Logo anklicken: Zum Video "Longjog auf dei Froburg"

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Chlauslauf in Härkingen

Super-Beteiligung am Chlauslauf in Härkingen 2015!

Kalt, aber herzlich

Kühl war‘s, aber der Empfang an Startnummerausgabe, beim Start, beim Samichlaus himself und in der Festbeiz umso herzlicher: Unsere Kollegen und Kolleginnen der LSGO haben uns und alle anderen Läufer und Läuferinnen tiptop durch die Administration, Rangverkündigung und Verpflegung geschleust.

Jung und alt

Alles Chläuse oder was? Die Laufgruppe Niederamt hätte tatsächlich einen halben Autobus gefüllt, wenn der Familienanhang der rennenden Mütter und Väter noch dazugezählt würde, wäre fast der ganze Bus voll geworden. Fast 20 LG Niederamt-Mitglieder haben die 5 bzw. 10 km-Strecke gut bewältigt. Der Altersunterschied zwischen dem ältesten und dem jüngsten Mitglied betrug notabene 45 Jahre, man kann mit Fug und Recht behaupten: bei der LGN hat alt und jung teilgenommen, wobei die gute Mitte auch sehr gut vertreten war.

3 Podestplätze

Bei den Frauen 30, Frauen 50 und Männern 60 gehörte der dritte Platz auf dem Treppchen uns. Auch wenn zwei davon so pressiert haben, dass es nicht mehr zur Rangverkündigung gereicht hat. Vielleicht  sind sie deshalb so schnell unterwegs.

Teilgenommen haben:

auf der 5,2 km-Strecke:

Rainer Weber
Nick Dion
Martin Leimgruber
Ingrid Wyss

auf der 10.3 km-Strecke:

Christian Schacher (Podest)
Angelika Küng (Podest)
Luzia Huber (Podest)
Martin Dobler
Marc Widmer
Cédric Hagmann
Manuel Habegger
Karin Kissling
Heinz Wälti
Rolf Arber
Muriel Giger
Petra Schüpbach
Urs Hürlimann
Gerold Weibel
Erich Wullschleger

(Bericht: Karin Kissling)

>>> Rangliste Jura-Top-Tour

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Schlusshock

(Fotos: Ruedi Künzli)

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Jura-Top-Tour 2015 – Team LG Niederamt

Die LG Niederamt stellte für die JuraTopTour 2015 wiederum ein eigenes Team. Es bestand aus den Läufern Gerry Weibel, Cédric Hagmann, Andy Gilgen, Edi Ernst und Marc Widmer. Am Ende des neun Läufe umfassendes Wettkampfes belegte es den 7. Gesamtrang von 24 teilnehmenden Teams. An dieser Stelle ganz herzliche Gratulation zu dieser tollen Leistung.

Für die JuraTopTour 2015 stellte die LG Niederamt wiederum ein lauf- und einsatzfreudiges Team von fünf ambitionierten Läufern. Die Teilnahme an der im 2015 um einen neuen Lauf, die Trophée de la Tour de Moron, erweiterten Lauf sollte einerseits die Konkurrenzfähigkeit der LG Niederamt unter Beweis stellen. Gleichzeitig, oder noch viel mehr ging es den teilnehmenden LGNlern aber darum, jeweils nicht das Streichresultat pro Lauf zu liefern. Denn nur die drei besten Läufern, resp. die drei mit der höchsten Punktzahl zählten für die Geamtwertung.

Die JuraTopTour 2015 startet am 24. April 2015 traditionsgemäss mit dem Tüfelschlucht-Berglauf in Hägendorf. Das Team der LG Niederamt rangiert sich an diesem Lauf auf dem guten 8. Platz und konnte so einen ersten Achtungserfolg erzielen. Schon bei diesem ersten Lauf zeigte sich die Hackordnung im Team der LG Niederamt: Gerry Weibel erzielte klar die höchste Punktzahl vor Cédric Hagmann und Andy Gilgen. Der älteste und der jüngste des LG-Team, Edi Ernst und Marc Widmer lieferten die beiden Streichresultate. Es sollte sich im Laufe der weiteren Läufe aber zeigen, dass die Tour lang und alle Läufer ihre Resultate abzuliefern vermögen.

Schon beim nächsten Wettkampf, dem Wengi-Berglauf zeigte sich ein erstes Mal die Zuverlässigkeit der einzelnen Läufer. Der Lauf an diesem 1. Mai 2015 sollte in die Geschichtsbücher eingehen. An diesem garstigen und äusserst regnerischen Freitag-Abend mussten Cédric Hagmann und Marc Widmer auf eine Teilnahme in Aedermannsdorf verzichten. Wollten sie sich allenfalls für den am Sonntag darauf stattfindenden Wings-for-Life-World-Run in Olten schonen? Trotzdem lieferten die drei verbleibenden Läufer ein starkes Resultat ab und klassierten sich auf dem 9. Rang was einen 9. Platz im Zwischenklassement entsprach.

Am dritten Wettkampf, dem Roggen-Berglauf in Oensingen präsentierte sich das Wetter nur ein wenig besser als zwei Wochen zuvor im Thal. Trotzdem war an diesem Anlass das gesamte Team anwesend. Dem garstigen Wetter trotzend konnten hier Gerry, Marc und Cédric den 7. Rang erreichen, was aber weiterhin den 9. Rang im Zwischenklassement ausmachte. Doch langsam zeigt sich, was alle schon vermutet hatten. Alle im Team lieferten sensationelle Resultate ab und es wurde sogar noch besser.

 

Zwar nicht unmittelbar am nächsten Event, dem Passwang-Berglauf. Aber fast: Hier im Guldental konnte das Team nur den 9. Gesamtrang erzielen und musste weiter auch im Zwischenklassement mit diesem Rang Vorlieb nehmen. Aber der Teamzusammenhang war weiterhin vorbildlich und so konnten diesmal Gerry, Andy und Marc die Punkte einfahren. Letzterer auch nur knappe zwei Punkte vor Edi.

Am Vortag von Frohleichnam steht traditionell jeweils der Gempen-Berglauf auf dem Programm. Die grösstenteils der Strasse folgende Laufstrecke ist nicht bei allen Läufern äusserst beliebt. Dies spielte dem Team der LG Niederamt keine Rolle und sie konnte sich erstmals auf dem 7. Gesamtrang platzieren. Und noch etwas war neu: erstmal lieferte Gerry nicht das Best-Resultate ab. Um lumpige zwei Punkte (wieder zwei Punkte!) musste er sich diesmal Marc Widmer geschlagen geben.

Der letzte Lauf vor der Sommerpause stand ganz im Zeichen der Schweizer Meisterschaften im Berglauf und wurde am Grenchenberg ausgetragen. Wiederum eher für 

Innensport ausgelegte Wetter-Verhältnisse liessen vier von fünf LG-Teamlern nach Grenchen dislozieren und es zeigte sich. Gerry ist wiederhin eine Klasse für sich. Gesamthaft klassierte sich das Team auf dem guten 8. Gesamtrang, was einer Verbesserung auf den 8. Zwischenrang entsprach.

Der erste Lauf nach dem Sommer ist ebenfalls so traditionell wie das Bild, das sich im Ziel bot. Der Belchen-Berglauf, mitunter der älteste der JuraTopTour-Läufe, lancierte das letzte Drittel der diesjährigen JuraTopTour. Erstmals wurde das Rennen auf einer neuen Strecke ausgetragen. Im Ziel aber weitherum das gewohnte Bild: Gerry ist der unangefochtene Leader: knapp 100 Punkte vor dem zweitplatzierten Andy. Dieser verdiente sich seine Punkte mit einem beherzten Schlussspurt. Dieser war derart 

fulminant, dass sogar eigene Teammitglieder auf den letzten 50 Metern noch überholt wurden. Diese Niederlage musste von Cédi aber zunächst einmal verdaut werden. Aus Teamsicht waren diese kleinen Zänkeleien aber genau das, was dem Team noch gefehlt hat: der letzte Zwick zum wirklichen Killerinstinkt. Mit einer Super-Teamleistung konnte erstmal der 6. Gesamtrang erzielt werden. Trotzdem verblieb das Team vorerst auf dem 8. Zwischenrang.

Doch für den Weissenstein-Berglauf war die Lunte entzündet. Cédi wollte sich für seine Niederlage am Belchen revanchieren und das gesamte Team spürte, dass hier etwas drin liegen würde. So konnte Cédi Andy an den steilen Hängen des Röti wiederum schlagen und das Team konnte zum zweiten Mal den 6. Gesamtrang erreichen. Und vor dem

 letzten Lauf war der Rückstand auf den 7. Gesamtrang auf nunmehr mickrige 8 Punkte zusammengeschmolzen. So wurde also der verbleibende Monat genutzt, um intensiv zu trainieren und an der richtigen Taktik zu feilen.

Ende September 2015 war es dann soweit: erstmals stand ein Rennen am Tour de Moron im Zeichen der JuraTopTour an. Und wie bereits im Eingang geschildert, zeigte sich an diesem 27. September 2015 der Teamspirit und das Zusammengehörigkeitsgefühl des Teams. Der Teamleader Gerry war beruflich verhindert und auch Andy musste seiner beruflichen Auslastung Tribut zollen. Das erklärte Ziel, den 7. Gesamtrang anzupeilen war in eine gewisse Ferne entschwunden. Doch von diesen äussern Umständen 

liessen sich Edi Ernst, Cédric Hagmann und Marc Widmer nicht entmutigen. Die äusserst abwechslungsreiche und mit zahlreichen Single-Trails gespickte Strecke bot einiges an Unterhaltungswert und entschädigte für die eher lange Anfahrt. Im Ziel konnten die 8 Punkte Rückstand in einen Vorsprung von knapp 140 Punkte umgemünzt werden. Wiederum wurde der 6. Gesamtrang erzielte und in der Endabrechnung konnte der tolle 7. Platz erzielt werden. Ganz herzliche Gratulation dem gesamten Team zu dieser tollen Leistung an der JuraTopTour 2015. Das Team und alle Teammitglieder sind um zahlreiche Erfahrungen reichen und können stolz auf die erbrachte Leistung zurückblicken. Drei Highlights seien hier herausgestrichen:

  • Es braucht immer das ganze Team, auch wenn nur die besten drei zählen. Dann irgendeinmal sind zwei der drei besten nicht da und dann müssen die anderen den Karren aus dem Dreck ziehen.
  • 50 Meter vor dem Ziel das eigene Teammitglied zu überholen ist zwar nicht ganz die feine Art, aber allenthalben entlockt das die notwendige Aggressivität für den nächsten Lauf.
  • Laufen ist ein Einzelsport, aber im Team macht’s trotzdem viel Spass und bietet gute Gelegenheiten für Austausch und coole Events.

Anlässlich der Finisher Night von Ende Oktober 2015 in Balsthal konnten alle Teammitglieder (vgl. untenstehendes Foto) zusammen mit weiteren Finishern von der LG Niederamt auf ein erfolgreiches Jahr im Rahmen der JuraTopTour 2015 zurückblicken.

Marc Widmer / 5. November 2015

JuraTop-Tour, Gruppe LG Niederamt an der Jahresschlussfeier in Balsthal

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Marathon light 21.1 km rund um den Sarnersee am 6. September 2015

Das zweite Mal fand er erst statt und hatte schon so viele Teilnehmer: Der Marathon light lockte bereits über 2000 Teilnehmer nach Sarnen.

Als wir dort eintrafen, weckten uns die Klassenduelle und die durchdringende Stimme des Initiators schlagartig auf, so dass wir die gut ausgeschilderten, aber ein bisschen verzettelten Orte „Startnummernausgabe“, „Garderobe“ etc. schliesslich gut fanden und alle alles hatten. Die Starts des Marathon light, der eigentlich einfach ein Halbmarathon war und der 10km-Strecke fanden mitten im Dorf statt. Die Strecke führte über hügeliges Gelände rund um den Sarnersee und wurde als „schön, aber hart“ (Nadja), als „optimal“ (Geri) bzw. „viel Musik“ (Erich) bezeichnet. Ich nahm die Version light light und lief 5 km nach Sachseln bis nach Flühli und wieder zurück, auch nicht flach, so dass es genügte, um als schöne Herausforderung gelten zu können.

Die Spitze durchbrach die Schallmauer von einer Stunde, was den Marathon light zu einem der schnellsten Halbmarathons in der Schweiz macht. Auf dem „Zehner“ bewies die in der Jura-Top-Tour bestens bekannte Martina Strähl, dass sie auch flach gut unterwegs ist und gewann souverän.

Unser Fotograf hat seine liebe Mühe, uns mit seiner Kamera einzufangen, zu geschwind waren auch wir auf der Schlussrunde im Stadion unterwegs. Geburtstagskind Nadja sollte mit einem Kuchen mit Wunderkerzen überrascht werden, aber Wind, streikendes Feuerzeug und die rasend schnelle Nadja verunmöglichte die ganze Show, so dass wir dann die Übergabe des Kuchens in offizieller Manier brav vor der Linse unseres Hausfotografen durchspielten.

Das Duschwasser war warm, das Essen danach gut, so dass wir uns schliesslich etwas müde aber zufrieden vom beschaulichen Sarnen verabschiedeten.

Wir waren dabei:
Geri, Nadja, Helmut und Erich (Halbmarathon)
Karin (10 km)
Ruedi und Marie-Theres (Supporter: Fotograf, Wertsachendepot, Kuchentransporter und sonstige Logistik, Fan, Informationsbüro etc.)

Karin Kissling

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Tausenderstägeli-Training mit Grillieren

Die Laufgruppe Niederamt führt die dienstäglichen Trainings während den Sommerferien jeweils ausserhalb der üblichen Startortes in Obergösgen durch. Dazu zählt auch die traditionelle Born-Runde mit Absolvieren des 1000er-Stägelis und anschliessendem Grillabend. Vor kurzem war es wieder so weit. Eine stattliche Anzahl Trainingswilliger fand sich zur festgelegten Zeit bei der Fuchslochhütte ob Kappel ein.

Nach dem Einlaufen entschwanden die Gruppenleiter mit Ihren Gruppen auf ihre jeweiligen Runden: entweder auf eine längere Runde ohne 1000er Stägeli, auf eine Runde mit Anlauf und einfachem Run das 1000er Stägeli hinauf oder der auf eine Runde mit doppeltem Genuss des 1000er Stägelis. So konnte jeder der Anwesenden sein Training frei wählen und das legendäre 1000er Stägeli geniessen.

Doch so ein Training gibt auch Hunger. Nach der Rückkehr vom Stägeli wurden feinste Grillwaren auf den mitgenommenen Gasgrill gelegt. Denn leider erlaubte das bestehende Feuerverbot kein offenes Feuer. So wurden beim gemütlichen Zusammensein die leckersten Esswaren verschlungen und die Mühen des vorgängigen Trainings waren bald vergessen. Die Teilnehmer genossen den herrlich warmen Sommerabend und führten ausgedehnte Fachgespräche über Kniffs und Tricks am 1000er Stägeli oder Pläne für die nächsten anstehenden Läufe.

Gleichzeitig stand an diesem Abend auch die Verlosung des Mitglieder-Wettbewerbes an. Für die Preise konnte die Firma Schumacher Sport AG aus Langenthal als Sponsor gefunden werden. Leider musste sich Tobias Schumacher kurzfristig abmelden, doch er richtete Grüsse an alle Anwesenden aus. Teilnahmeberechtigt waren alle Mitglieder, die einen neuen Interessenten zu einem dreimaligen Training in der Laufgruppe Niederamt animieren konnten. Jeder Interessent war eine Gewinnchance wert. Die tollen Preise konnten den Mitgliedern Stephanie Buss und Heidy Wechsler übergeben werden. Schumacher Sport sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.

Nebenbei: Die Laufgruppe Niederamt trainiert jeden Dienstag. Die Trainings starten um 19.00 Uhr bei der Mehrzweckhalle Hardmatt in Obergösgen. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Marc Widmer, Olten, 9.8.2015

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Sonnenaufgang auf der Belchenflue

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Schneeschuhtour

Ein Wintertag im Frühling

LGN Schneeschuhtour 07. März 15. Treffpunkt Gemeindehaus Starrkirch-Will. Die kleine Gruppe fand in nur einem Auto platz. Allerdings war das Auto ein Kleinbus. Mit von der Partie waren Evelyne, Christian, Karin, Stephanie, Thomas, Veronika, Nicolette, Erich, Doris, Martin, Ursula und Annelise.

Thomas pilotierte uns geschickt um und durch die Staus via Bern, Belp, Riggisberg, vorbei am Gibeleggtäli auf den Gurnigel. Die Autofahrt  in der Gruppe war kurzweilig, zwar wurde die Kaffeemaschine vermisst, dafür regte ein Bratwurststand am Strassenrand den Appetit an. Nach dem Ausladen der Stöcke und Schneeschuhe ging es darum geradewegs ins Restaurant auf der Gurnigel Wasserscheide.

Schon vor dem Anschnallen der Schneeschuhe wurde unsere technische Leiterin vermisst, doch Handy sei Dank, wieder gefunden.

Los gings bei strahlendem Sonnenschein und prächtiger Aussicht auf die weissen Berner Alpen, in weiter Ferne die Jurakette und dazwischen das grüne Mittelland.

Schneeschuhlaufen mit Sonne purSchon bald haben wir uns an die Teller an unseren Füssen gewöhnt und Thomas führte uns durch unterschiedliche Schneebeschaffenheiten, mal hart, mal weich, mal staubig, dann wieder nass und schwer. Die Höhenmeter sind gut verteilt hiess es in der Ausschreibung. Ja das waren sie, es ging steil bergauf, da war die Kunst nicht auszurutschen um keine Höhenmeter zu verlieren. Dann ging es steil bergab, wo sich das Rutschen auf dem Hosenboden als geeignetes Vorankommen erwies. Auf einer Krete vor der Nüneneflue machten wir unseren Picknickhalt und genossen die warmen Sonnenstrahlen und die Aussicht auf Gantrisch, Birehubel usw. Die Rundtour war sehr abwechslungsreich und schweisstreibend.

Nach ca. vier Stunden waren wir zurück am Ausgangspunkt und genossen ein Kaffee mit - oder ein Bier bei Abendsonne und Bergpanorama bis die Kälte uns zum Auto trieb.

Im Restaurant Gurnigelbad gab es ein feines Essen à la carte inkl. geschichtlichem Hintergrund. Das Gurnigelbad hatte um 1900 seine Blütezeit als Grandhotel mit über 400 Betten. Draussen riecht man noch die schwefelhaltigen Quellen, die aber nicht mehr genutzt werden.

Durch die LGN wurde an diesem Abend ein neues Dessert kreiert, panierte Banane mit Glace. Wer mehr zum Rezept erfahren will, frage jemanden von uns Teilnehmern.

Auf der Heimfahrt im Kleinbus begleitete uns ein wunderschöner Vollmond am Himmel. Thomas hätte gewünscht, dass wir ihn mit Singen beim Fahren wach halten, aber da müssen wir noch ein bisschen üben.

Herzlichen Dank unseren Organisatoren Stephanie und Thomas und allen Teilnehmenden für den schönen Tag.

 Annelise, 11.03.15    

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Langlauf-Weekend im Goms

Traditionsgemäss fand auch dieses Jahr im Januar das beliebte Langlauf-Wochenende im Goms statt. Wie immer war Fritz der Cheforganisator und er tat dies mit der selben Sorgfalt und Liebe zur Sportart wie immer. Auch die Einladung zum Apero bei Fritz und Ursula, wo wir mit feinen Walliser Spezialitäten - in flüssiger und fester Form - verwöhnt wurden, fehlte nicht. Und doch war alles anders. Fritz, der noch eine Verletzung auskurierte, die es ihm verunmöglichte, selber zu langlaufen, konnte seine förderlichen Kritiken und fordernden Übungen für einmal nicht an den Mann bzw. an die Frau bringen. So merkten wir deutlich, was es hiess, in dieser Hinsicht auf uns selber gestellt zu sein. „Sauber“ zu laufen, bedarf hoher Konzentration und die Gefahr, bei Müdigkeit die Technik zu vernachlässigen, ist hoch und hat die Konsequenz, dass mit (noch) mehr Kraftaufwand gelaufen werden muss: ein Teufelskreis, dem nur schwer zu entrinnen ist. (Der übrigens auch beim Joggen zum Tragen kommt! [Anmerkung der technischen Leiterin]).
Also waren wir gut beraten, selber aktiv zu werden und uns mit eingestreuten technischen Übungen passabel in der Loipe zu halten.
Das Wetter bot eine breite Palette dieses Jahr: Freitag bedeckt mit Regen gegen Abend, Loipe fahrbar, nicht üppig Schnee. Samstag Schnee, Schnee, Schnee, die Loipen waren teilweise nicht gespurt, oder wurden zwar gespurt, waren aber nach kurzer Zeit wieder mit einer Schneedecke überzogen, so dass die Skier im Schnee versanken. Die weiche Unterlage erforderte ein angepasstes Laufen. Annelise hat herausgefunden, warum die modernen LL-Skis vorne ein Loch haben: eben, damit nicht allzu viel Neuschnee auf dem Ski liegenbleibt und dieser dadurch nicht allzu schwer wird. Hans hat uns eine Facebook-Lektion erteilt, und uns das Paradoxon vom „Doppellike“ erklärt: Einmal „like“ bedeutet „gefällt mir“, aber „doppellike“ bedeutet nicht „gefällt mir noch mehr“ sondern „gefällt mir nicht mehr“, eine Falle, in die es nicht hineinzutappen gilt. Deshalb haben wir beim Apero auch geübt und ausgiebig „geliket“ (s. Fotos).
Hanspi und Geri haben es sich nicht nehmen lassen und sind bis zur Rhonequelle (Ja, stimmt, die ist halbwegs auf dem Grimsel oben) hochgelaufen (ziemlich asymmetrisch habe ich mir sagen lassen).
Den „Chuestall“ alias „Bürli-Schürli“ alias „Sauna im Goms“ alias „Schaufenster mit verschwitzten Langläufern“ haben wir ausgelassen (war gottlob geschlossen), so dass wir kommunikativ tätig wurden und mit Pfeilen und Zeichen im Schnee untereinander die Alternative kundtaten. (Schliesslich war das SMS dann doch effektiver.)
Das Essen: Das Spaghetti-Karussell war top, die Ingwer-Sauce war ein Gedicht, und nachdem Ursula überzeugt war, dass da keine kleinen Katzen verarbeitet wurden (nicht „petit chats“ sondern „petit scharf“ war die Erklärung des Elsässer Kochs), war auch sie begeistert.
Sonntag war Kaiserwetter, der Schnee war top, die Sonne schien, in einem Wort: prächtig!!!
Das Wochenende hat einmal mehr wieder sehr Spass gemacht, der Kurzurlaub ins Goms lohnt sich in jeder Hinsicht. Und die gute Nachricht zuletzt: Fritz wird auch 2016 wieder ein Langlaufwochenende durchführen. Ich kann nur allen, auch oder gerade Anfängern in dieser Sportart, empfehlen, sich das Wochenende Mitte Januar im nächsten Jahr zu reservieren und sich diese fantastische Sportart näherbringen zu lassen und ein paar tolle gesellige Tage zu erleben. Bis dann!!

Karin Kissling



 

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