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Rückblick auf die vergangenen Jahre (2017)

In der Geschichte der Laufgruppe Niederamt halten wir Besonderes fest. Unsere Läuferinnen und Läufer sind auch als Fotografen unterwegs und bringen damit die Eindrücke den Daheimgebliebenen etwas näher.

Stöbere in der Vergangenheit und finde interessante Beiträge.

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Berichte 2017

Funktionärsanlass
Tour de Moron
Oltner 2h-Lauf
Weissensteinlauf
Bergwanderung
Belchenlauf
Pikes Peak Marathon, USA
Schneeschutour
GV LGN
Willehausläufe
Langlaufweekend


Evelynes Bericht über unsere GV erschien am 18.3.2017 im OT.

Im Bericht des OT vom 10.5.17 über schweiz.bewegt in Dulliken wird die Teilnahme Laufgruppe gewürdigt.

Der Bericht über die Bergwanderung von Luzia, Ivan, Anne Marie und Hans erschien im OT vom 6.9.17. 


Funktionärsanlass oder von Eseln und anderem Getier

Die Mitglieder beim Nachtessen

Der Funktionäranlass führte in die «Jura», wo der «Maestro» fast allgegenwärtig, überlebensgross und Fotosujet war. Auf der Blüemlismatt dann war nicht immer klar, auf welcher Seite des Zauns die Esel standen. - Jedenfalls ein würdiger Freitag mit Führung und Nachtessen. Chregu sei Dank!

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Tour de Moron vom 24. September 2017

Letzter Lauf der Jura Top Tour und letzte Gelegenheit, Punkte zu sammeln. Auch zwei Podstplätze wurden erreicht.

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Oltner 2h-Lauf vom 16. September 2017

Wenn nicht jemand übersehen wurde, liefen an diesem Anlass 11 Mitglieder Sponsorengelder für ein Projekt in Malawi, die Pfadi Olten und die LGN ein.

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Weissensteinlauf vom 27. August 2017

Am Weissenstein mussten die Gruppenklassierungen verbessert oder zumnidest gehalten werden.

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Bergwanderung der Laufgruppe Niederamt vom 12./13. August 2017

Bei grossem Wetterglück trafen sich frühmorgens um 6.20 Uhr 21 noch ein wenig verschlafene aber top motivierte Wandervögel der Laufgruppe Niederamt am Bahnhof Olten. Mit den 21 Wandervögeln trafen auch 50 Gipfeli ein, die das Grüppli das ganze Wochenende begleiten wird, wurde das Letzte doch erst auf dem Heimweg am Sonntagabend verzehrt. Um 6.30 gings dann los Richtung Luzern, Erstfeld bis Airolo. Ab Airolo brachte uns das Postauto zur Talstation der Ritom-Zahnradbahn. Steil aufwärts fuhren wir Richtung Mittelstation, wo wir die Bahn verliessen, bevor es gefühlt überhängend wurde. In der Osteria Altanca stärken wir uns mit Kaffee und Kuchen. Um Punkt 11.00 Uhr gabs von unserem Reiseleiter die letzten Infos, bevor wir den steilen Aufstieg zum Ritomsee in Angriff nahmen. Beim Stausee wurde uns eine erste Verschnaufpause gegönnt (mit Gipfeli). Entlang dem Ritom-Stausee wanderten wir weiter Richtung Lago di Tom. Am einladenden Sandstrand des Sees gab’s Mittagsrast. Bei einigen wenigen kamen trotz den kühlen Wassertemperaturen und kaltem Wind erste Badegelüste auf. Frisch gestärkt ging‘s weiter bergauf. Vorbei am Kuhgebimmel und einer munteren „Munggenfamilie“, die die vorbeiziehende Wandergruppe zu ignorieren schien, erreichten wir die nächsten zwei Seen. Trotz steilem Aufstieg wurde munter über Fauna, Flora und „Gott und die Welt“ diskutiert und sogar Pflanzenarten-Bestimmungen wurden vorgenommen. Am Fusse des Punta Negro lohnte sich ein Blick zurück auf die fünf wunderschönen Seen. Nach einer weiteren kurzen Trinkpause wanderten wir durchs Val Cadlimo Richtung Ziel. Beim letzten Aufstieg zur Capanna Cadlimo begrüssten uns zwei majestätische Steinböcke, die natürlich umgehend photographisch eingefangen wurden. Nach dem Zimmerbezug und Einnisten gab‘s das wohlverdiente Apéro. Für einige war jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Abkühlung im See gekommen. Luzia mit ihrer gehorsamen Gefolgschaft marschierte unerschrocken Richtung See. War das eine Wohltat. Wassertemperatur 3°, Lufttemperatur 4° hielten sie nicht davon ab, ein zweites Mal in den glasklaren Bergsee zu hüpfen. Zitternd aber glücklich kehrten sie zurück in die warme Hütte und gesellten sich zu den jassenden und tschausepp-spielenden Gspändli. Beim gemütlichen Beisammensein genossen wir das feine Nachtessen. Als Abschluss gabs ein leckeres Dessert. Bei einem Kaffee avéc liessen wir den Abend ausklingen. Nach einer erstaunlich ruhigen aber kühlen Nacht stärkten wir uns mit einem ausgiebigen Frühstück für die bevorstehenden Kilometer des zweiten Tages. Während des Frühstückes begrüsste uns bereits wieder die fünfköpfige Steinbockfamilie. Zugeschnürt und abgepackt starteten wir um 9.00 Uhr westwärts durch das Val Cadlimo. Leicht abfallend auf angenehmen Wanderwegen zieht sich die Strecke immer dem Reno di Medel entlang. Beim Talende, mit Blick zum Lukmanierstausee, zweigen wir rechts ab Richtung Val di Termine. Vor dem Passo del Sole gibt’s nur eine kurze Mittagsrast, da die Zeit drängt. Unser Postauto wartet in Acquacalda um 15.40 Uhr, das nicht verpasst werden darf, denn es bringt uns auf dem Heimweg vorerst bis nach Biasca. Beim Zwischenhalt in Bellinzona gabs endlich das langersehnte Bier, herrlich erfrischend. Durch den neuen Basistunnel gelangen wir über Arth Goldau und Luzern nach Olten. Müde aber glücklich und zufrieden trennten sich unsere Wege wieder in Olten. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unserem souveränen Reiseleiter Christian Schacher für dieses unvergessliche Bergwochenende.

Luzia, Ivan, Anne Marie, Hans

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Einigen war es zu heiss. Die stürzten sich dann ins saukalte Wasser. - Betrachte das Filmchen!

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Belchenlauf vom 20.8.17

Elf unserer Mitglieder wurden auf ihrem Lauf durch Judirh und Cedric fotografisch festgehalten.

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Pikes Peak Marathon, Colorado USA - oder lerne leiden ohne zu klagen

Vor ein paar Jahren hat mich ein Kollege auf den Pikes Peak Marathon aufmerksam gemacht. Ich habe mir das Höhen-Profil angeschaut und gesagt: Vergiss es. Nun ist es nach 2015 und 2016 schon meine dritte Teilnahme. Und jedes Mal sage ich: Nie wieder. Viele Läufer kommen hier an ihre Grenzen. Ich zähle mich auch dazu. Sowohl der HM als auch der M sind jedes Jahr ausverkauft. Der Lauf wird dieses Jahr bereits zum 62. Mal ausgetragen.
Ich bin am Donnerstag vor dem Lauf via Denver angereist. Eine wirksame Akklimatisierung würde wohl bedeuten, dass ich mind. 14 Tage vor Ort wäre. Als Pensionierter hat man dafür natürlich keine Zeit. Der Start erfolgt in Manitou Springs, einer Hochebene am Rande der Rocky Mountains, auf 1'920 müm, 10 km von Colorado Springs entfernt. Vom Motel gibt's direkte Sicht auf den Berg. Das ist jedes Mal beeindruckend. 

Strecke Pikes Peak - unten Manitou SpringsAm Freitag bin ich mit dem Auto hochgefahren. Irgendwie ist es ein schräges Gefühl, mit dem Auto auf 4 '300 Meter zu stehen. Hier haben früher Autorennen stattgefunden. Sébastian Loeb hält immer noch den Rekord mit rund 8 Minuten. Das ist im Normalfall nicht möglich, beträgt die Höchstgeschwindigkeit doch gerade mal max. 50 km/h. Die Strecke misst 20 Kilometer. Unvorstellbar, die Schweizerpässe mit derartigen Geschwindigkeitsbegrenzungen versehen zu wollen. Vergleichbar ist die Strecke mit der Gotthard-Passstrasse, Urnerseite, nur eineinhalb Mal so breit und völlig ungefährlich.

Auf der Talfahrt, auf etwa halber Höhe, werden alle Autos angehalten, um die Temperatur der Pneus zu messen. Sind sie zu warm, muss geparkt werden. Meiner Meinung nach eine völlig übertriebene Massnahme. Aber davon gibt es hier noch einige. 

Am Samstagmorgen habe ich mir den Start des HM angeschaut. Dieser führt 21 km "nur" nach oben. Am Sonntag um sieben gilt es dann ernst. Neun Blöcke à max. 100 Läuferinnen und Läufer werden auf die 42 km lange Reise geschickt. Die Spitzenläufer werden nach 3.5 Std wieder zurück sein. Ich nehme mir etwas mehr Zeit. Die ersten 1.5 km sind bis zur Talstation der Pikes Peak Railway Station asphaltiert. Dann geht's bereits in den Wald und steil hoch. Der Wald weicht erst auf rund 3'500 m.ü.M. einer unendlich erscheinenden Steinwüste ohne jegliches Grünzeug. Die Waldgrenze liegt hier bedeutend höher als bei uns. 

Bis hierher ging's locker auf wunderschönen Wegen und Single Trails. Die Schwierigkeiten beginnen dann erst etwa bei km 14. Die Luft wird dünner, das Atmen fällt zunehmend schwerer. Hier kommen mir bereits die Schnellsten wieder entgegen. Der Talläufer hat absoluten Vorrang. Wer nicht Platz macht, riskiert die Disqualifikation. Wer einen Läufer kommen sieht, ruft: " Runner", um bergwärts Laufende zu warnen. Wer bei diesem Tempo einen Fehltritt macht, kalkuliert den Totalschaden mit ein.

Noch bei km 16 glaube ich, in fünf Std. oben zu sein. Aber ich sollte noch eines Besseren belehrt werden. Ab hier beginnt die Mondlandschaft. Würde ich es nicht wissen, würde ich sagen, hier führt kein Weg hinauf. Bei genauerem Hinsehen findet man jede Menge farbige Punkte. Wie Ameisen kraxeln die Läufer gen Himmel.

Pikes Peak Summit 4'300 Meter ü. M. - HalbzeitBei der letzten Verpflegungsstation (alles wird mit dem Heli eingeflogen, inkl. Helferteam) will ich mich hinsetzen. Sofort kriege ich in beiden Beinen Wadenkrämpfe. Ich versuche aufzustehen, meine Füsse schlagen in alle Richtungen aus. Ein Läufer drückt mir eine Tube Senf in die Hände und sagt: "Hau rein!"  Ich tu's. Die Waden beruhigen sich, der Magen sieht das anders. 

Von oben höre ich Schreie: Another ten.. six... four minutes. Ich mobilisiere meine letzten Kräfte. Drei Min. vor Ladenschluss erreiche ich schnaufend den Wendepunkt. Eine ungeheure Erleichterung macht sich breit.

Einige hinter mir werden es wohl nicht schaffen. Sie gewinnen zwar gegen sich selbst, nicht aber gegen die Zeit. Ich begegne Läufern auf dem Rückweg. Ihre körperliche Erscheinung lässt erahnen, in welchem physischen und psychischen Zustand sie sind. Sie lehnen sich gegen Felsen, wehren sich gegen Krämpfe, sie sitzen auf Steinen, den Blick gesenkt, weinen, Hilflosigkeit und Resignation pur. 

Da gibt es aber noch die Ausserirdischen. Sie laufen den "Double", also HM am Samstag und M am Sonntag. Mir genügt eine Runde. 

Nun muss ich mich konzentrieren. Die unzähligen Steine jeglicher Grösse verlangen höchste  Aufmerksamkeit. Kaum gesagt, ist's passiert. Der schnelle Übergang von der Vertikalen in die Horizontale war noch schmerzlos. Dann aber nicht mehr. Platzwunden an Nase, Stirn, beiden Ellenbogen, den Händen, am rechten Knie und einen gestauchten Mittel- und Ringfinger sind die Folge. Ich bekomme wieder Farbe. Sofort eilen mir Läufer zu Hilfe. Ich bleibe einen Moment benommen liegen, nummeriere vorsichtig meine Knochen und rapple mich erst mal in die Hocke.  Die Laufversuche versprechen Gutes. No Risk, no Fun!

Doch im steilen Gelände schmerzt mein Knie, meine persönliche Bestzeit kann ich nicht verbessern. Trotzdem bin ich von den 20 Teilnehmenden meiner Kategorie noch Dritter beim "Downhill-Kamikaze". Noch ein paar hundert Meter vorher hatte ich die Handschuhe ausgezogen. Beim Wendepunkt betrug die Temperatur zwei Grad. Zweieinhalb Stunden später im Ziel deren 32. Die Handschuhe hätten wohl den Sturz etwas abgefedert. 

Es ist ratsam, zusätzlich noch eigene Verpflegung mitzuführen. Viele, viele, viele bunte Smarties und ähnliches sind nicht gerade mein Ding. Ausserdem zweifle ich ein wenig an ihrer Wirksamkeit, von Nachhaltigkeit ganz zu schweigen.

Die letzten zwei Kilometer laufe ich wieder auf Asphalt und werde - wohl dank meines Jubiläums- T-Shirts vom Jungfrau-Marathon - frenetisch angefeuert. (Das kennt man hier.) Ich steigere mein Tempo, obwohl ich nicht weiss wie ich das noch kann. Der Speaker unterstützt dieses Unterfangen mit: "...and now, the sixty-six year old Edi from Sweden...".  Mein lieber Schwede, ein solcher war doch gar nicht auf der Startliste. Mit einem fulminanten Endspurt rausche ich durch die Zeitmessung und esse und trinke alles, was mir in die Hände fällt. Gleich vier Becher Tranksame nehme ich mit, davon sind sowieso 3/4 Eismocken. Von allen Seiten wird gratuliert, einige Zuschauer verneigen sich gar ob der Leistung.

Na ja, die Schmerzen sind für kurze Zeit vergessen, Glücksgefühle machen sich breit. 

Bereits am folgenden Morgen breche ich um vier Uhr auf, um mit dem Auto ins 130 km entfernte Denver zu gelangen. Lokale TV-Sender warnten vor Staus. Es würden sich rund zwei Millionen Amerikaner auf den Weg machen, um ins Zentrum der totalen Sonnenfinsternis zu fahren. Denver liegt bereits im Verdunkelungsbereich. 

Auf dem Hinflug von Atlanta nach Denver sass neben mir ein Mann aus Langenthal. Auf meine Frage, was er denn hier mache, sagte er: Die Sonnenfinsternis erleben.

Pikes Peak Maratthon 2017, 2016, 2015 (von links)Ich bin zwar zeitig am Flughafen, aber der Flug ist wegen technischer Probleme mehr als eine Stunde verspätet. Prompt verpasse ich in Atlanta den Anschluss nach Zürich. Delta Airlines, nun pünktlich, hat bereits gen Osten abgehoben. Ich entschliesse mich, mit Air France nach Paris zu fliegen und von da noch den TGV nach Olten zu nehmen. Mein Koffer hat weniger Glück. Er wird oft hin und hergeschoben und ist nun wohl auf der Suche nach sich selbst. Ich hoffe, dass er eines Tages vor der Haustüre steht und um Aufnahme bittet. 

Pikes Peak, dieser ominöse Berg, ist eine echte Herausforderung für Körper und Geist. Der Lauf nennt sich ja nicht umsonst "America's ultimate challenge". Er schiebt den 78er Davoser und den Jungfraumarathon (beide bin ich schon oft gelaufen) zusammen in die Bedeutungslosigkeit und in den Bereich der Radiowanderung. Aber ein gutes Gefühl ist es alleweil, den Lauf beendet zu haben. 

Oder wie war das noch mal: " NIE wieder! "

 

Edi Ernst / 23.8.2017

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Alan Gossard, Jg. 1957, Vorbereitung zum Pikes Peak Maraton, zum Film (26 min)

Resultate Edi Ernst: hier (Altersgruppe *65-69" und Geschlecht "M" auswählen)
Weitere Bilder vom Rennen 2017

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Schneeschuhtour Jaunpass-Saanenmöser vom 11.3.2017

Um 07.20 Uhr versammelten sich 10 motivierte LG - Mitglieder auf dem Gleis 11 in Olten. Mit dem Zug ging es via Spiez nach Boltigen und von dort aus per Bus auf den Jaunpass. Oben angekommen, stärkten wir uns noch in der Buvette. Leider fehlten die versprochenen Nussgipfel. Als Ersatz gab es dafür Hefeschnecken die im nahe gelegenen Restaurant geholt wurden, da die Präsidentin und ihr Chrigel noch ein Sandwich brauchten. Leider hatten die Schnecken schon ein gewisses Alter und blieben im Wahrsten Sinne des Wortes „im Hals stecken“. Nach einer Stunde starteten wir dann mit unserer Tour. Auf dem Pass hatte es auch eine Langlaufloipe und einige Personen drehten Ihre Runden. Wir überquerten einige Male die Loipe bis wir dann den Waldweg hinauf Richtung Hundsrügg liefen. Zu unserer rechten sahen wir die Gastlosen mit Ihren speziellen Zacken. Auf der linken Seite kamen dann plötzlich die Berner Alpen zum Vorschein. Eiger, Mönch und Jungfrau, Schreckhorn und Wetterhorn. Einfach einmalig diese Aussicht von dieser Höhentour. Es wurde immer wärmer und man konnte immer mehr abziehen. Richtiges T-Shirt Wetter. Immer mal wieder eine Pause, um zu trinken oder Sonnencreme aufzutragen und uns über das tolle Panorama zu erfreuen.

Auf dem Hundsrügg angekommen, machten wir eine längere Pause und genossen unsere feinen, mitgetragenen Leckereien aus dem Rucksack und erfreuten uns an der Sonne und dem Blick bis hin zum Mont Blanc und machten Fotos. Als wir uns wieder auf den Weg machten, ging es meistens immer leicht abwärts. Als die Abzweigung zum Bire kam wurde es spannend. Wir gingen dem Wanderweg vom Sommer nach und mussten feststellen, dass es mit den Schneeschuhen ein Abenteuer ist, diesen steilen Weg zu begehen. Am Schluss gab es noch eine 20 Meter lange Rutschpartie auf dem Hosenboden. Das war dann doch noch ganz lustig als wir alle unversehrt unten angekommen sind.

Der Weg führte uns nochmals ein Stück hoch zur Abzweigung Richtung Saanenmöser. Weiter ging es durch den Wald am Bach entlang ins Tal. Es war herrlich, dem Bach zuzuhören und zu spüren, dass der Frühling nicht mehr fern ist.

Nach 4 ½ Std. Laufzeit und 700 Höhenmetern sind wir um 16.15 Uhr in  Saanenmöser am Bahnhof eingetrudelt. Im Bistro am Bahnhof kühlten wir unsere überhitzten Köpfe mit einem kühlen Drink und erfreuten uns nochmals an den letzten Sonnenstrahlen. Dann fuhren wir mit dem Panoramazug nach Zweisimmen. Im Restaurant Bären genossen wir ein wohl verdientes feines Nachtessen und haben auf einen wunderbaren Tag im Schnee angestossen. Um 20.00 Uhr fuhr unser Zug und brachte uns Bestens wieder nach Olten, wo wir um 22.00 ankamen.

Ein herrlicher Tag ging zu Ende. Wir verabschiedeten uns, müde aber glücklich.
 

Stephanie Buss / 13.3.2017

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19. Generalversammlung vom 2.3.17

Die 19. Generalversammlung der Laufgruppe Niederamt ist bereits Vergangenheit. Am 2. März 2017 begrüsste die Präsidentin Evelyne Scheuss die gutgelaunte Gästeschar im Gasthof Kreuz in Obergösgen. Nach einem wohlschmeckenden Nachtessen leitete die Präsidentin zum geschäftlichen Teil über. Der Jahresbericht beinhaltete einen kurzen Rückblick über das vergangene Vereinsjahr. Schwerpunkt war nach wie vor die Mitgliedergewinnung, deren Erfolg sich in der Aufnahme von fünf Neumitgliedern zeigte. Das mit zahlreichen Rosinen gespickte Tätigkeitsprogramm hatte für jeden etwas bereit und das einmal mehr äusserst abwechslungsreiche Trainingsprogramm kurbelte die Gruppendynamik an. Ein Highlight war ein Plausch-OL mit dem Ziel, möglichst viele Posten anzulaufen und dabei auch möglichst viele süsse Mohrenköpfe einzusammeln.

Die technische Leiterin entlockte den Zuhörern mit ihrem Bilderbericht manches Schmunzeln und manchen herzhaften Lacher. Der finanzielle Rückblick und vor allem der Ausblick zeigen eine gesunde Geldsituation. Die aus dem Vorstand zurücktretende Stephanie Buss wurde mit launigen Worten, einem Chratten voller Ideen zur Freizeitgestaltung und einem Blumengruss verabschiedet. Ihr langjähriger Einsatz wurde mit grossem Applaus verdankt. Als Ersatz in den Vorstand hat sich Ariane Gross zur Wahl gestellt; sie wurde mit grosser Akklamation gewählt. Der Vorstand und die Präsidentin sind an der letzten Generalversammlung für zwei Jahre gewählt worden. Die beiden Revisoren Ingrid Wyss und Martin Dobler wurden ebenfalls mit Applaus wiedergewählt. Der Vorstand wird innerhalb der Ressorts eine Neuverteilung vornehmen. Diese sieht wie folgt aus: Ruedi Künzli, Vizepräsident und Leiter PR und Presse / Ariane Gross, Aktuarin / Karin Kissling, technische Leiterin / Christian Schacher, Projekte und Sonderaufgaben / Marc Widmer, Kassier.

Mit einem kurzen, äusserst motivierenden Werbespot machte Ruedi Künzli auf einen der Höhepunkte im diesjährigen Tätigkeitsprogramm aufmerksam. Der gemeinsame Besuch zum Budapest-Marathon Mitte Oktober ist geplant. Die Vorbereitung darauf wird einen Teil des Trainingsprogramms beinhalten. Zudem werden mit der Teilnahme am Wings for Life World Run und am 30. Oltner 2-Stunden-Lauf zwei soziale Projekte unterstützt. Selbstverständlich fehlt auch 2017 die Jura-Top-Tour nicht auf dem Programm.

Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Gruppenleiter wurde Urs Meier mit dem allerbesten Dank und Präsenten aus dem Leiterteam verabschiedet. Mit einem riesigen Dankeschön an alle Funktionäre beschloss die Präsidentin den offiziellen Teil. Anschliessend durften die Anwesenden noch ein feines Dessert geniessen.

Die Laufgruppe Niederamt freut sich auf neue Gesichter. Das Lauftraining findet bei jeden Wetter statt und zwar jeden Dienstagabend um 19.00 Uhr bei der Mehrzweckhalle Hardmatt in Obergösgen (Garderobe und Duschen sind vorhanden). Auch eine Walking-Gruppe geht jeweils auf eine sportliche Tour. Die Homepage «www.lgniederamt.ch» gibt einen informativen Überblick. Interessierte Laufbegeisterte sind jederzeit herzlich willkommen!

"Etwas Sport mit Freunden löst Verspannungen, auch Spannungen! Auch im neuen Vereinsjahr wollen wir etwas bewegen; wir sind motiviert und freuen uns auf weitere spannende und entspannende Taten."
 

Evelyne Scheuss (ESC)
 

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Willehausläufe (8. & 22.1.17) 

An zwei Sonntagen im Januar suchten Mitglieder unserer Laufgruppe die Sonne in der Höhe und den Hüttenkaffee im Willehaus. Jedenfalls mussten dafür jeweils einige hundert Höhenmeter überwunden werden. Beim zweiten Lauf stand auch kraftzehrendes Schneewaten auf dem Programm. Den Hüttenkaffee fanden die Läufer und Läuferinnen immer. Beim zweiten Mal zeigte sich auch die Sonne und sorgte für eine märchenhafte Winterlandschaft.

Ruedi Künzli


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Langlaufweekend vom 13. - 15.1.17 

Erstmals war auch der Schreiberling auf Langlaufskiern unterwegs, wenn er nicht mangels Gleichgewicht und infolge Gravitation in den Schnee plumpste. Ausgerechnet auf dieses Wochenende hin entschloss sich Frau Holle, endlich ihre Kissen ausschütteln zu lassen, und zwar ausgiebig. Deshalb dann auch Schneefall aus allen Richtungen, gefühlsmässig auch von unten. Dieses Gefühl hing aber möglicherweise mit meinem wiederholten Bau von Schneewannen zusammen. Die Rettungspunkte, auf den Loipen in mehr oder weniger regelmässigen Abständen angeordnet, stärkten die Hoffnung, auch wieder aus dem Schnee rauszukommen. Nur müssten an diesen Rettungspunkten auch Jägerteetankstellen eingerichtet werden.

Trotz der kompetenten Anstrengungen von Beni und Fritz, uns Anfängern die ersten Skatingschritte beizubringen, erreichte ich zu meiner Überraschung bis Sonntag noch nicht das Niveau von Dario Cologna. Wahrscheinlich lag das an den Skiern.

Trotzdem schaffte ich zumindest teilweise meine Wocheendziele. So fand ich jeweils zielsicher die Aufwärm- und Verpflegungstreffpunkte, an denen dann auch Jägertee verabreicht wurde.

An so einem Langlaufwochenende ist vieles kostenpflichtig. Nur der Muskelkater an den Oberschenkeln und Schienbeinen war gratis. Da habe ich ausgiebig zugegriffen und heute bedaure ich die Nachhaltigkeit des Gratisangebots.
 

Ruedi Künzli


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