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Rückblick auf die vergangenen Jahre (2014)

In der Geschichte der Laufgruppe Niederamt halten wir Besonderes fest. Unsere Läuferinnen und Läufer sind auch als Fotografen unterwegs und bringen damit die Eindrücke den Daheimgebliebenen etwas näher.

Stöbere in der Vergangenheit und finde interessante Beiträge.

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LG Niederamt auf der Bergwanderung im Lötschental 2014



Berichte 2014

Langlaufweekend
Reusslauf

Bergwanderung Lötschental
World Run
Belchenlauf
Schlusshock


Der Zeitungsbericht der GV 2014 erschien im OT am 13.3.14.

Zeitungsbericht in der Sonntagsausgabe des OTs vom 16.3.2014 nach dem Besuch unseres Trainings vom 11.3.2014 durch Raphael Wermelinger (Text) und Hansruedi Aeschbacher (Fotos).
Am 25.10.2014 erschien im OT Karins 
Bericht über die Teilnahme von zwei LGN-Teams am Riehener Staffelmarathon mit einem Gruppenbild der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Am 3.12.14 veröffentlichte das OT Evelyns 
Bericht vom Schlusshock.


Langlaufweekend im Goms

Bericht als Neuling:

Ich habe mich ganz kurzfristig für dieses Wochenende entschieden. Schon lange hatte ich beabsichtigt, einmal auf die Langlaufskis zu gehen. In diesem Jahr habe ich es endlich geschafft, dank des sehr gut organisierten Langlaufweekends der LGN. 
Als ich die Unterlagen erhielt, staunte ich über die detaillierte Planung und Organisation von Fritz Deppeler. Dies erleichtert einem die Entscheidung für die Teilnahme sehr.

Am ersten Tag waren wir bereits nach 12.00 Uhr auf den Skiern. Die Organisation im Sportgeschäft hat wunderbar geklappt. Die ersten Bewegungen auf den Skiern waren sehr spannend. Dank der guten Einführung in die Theorie und mit spannenden Übungen machte mir der erste Nachmittag bereits sehr viel Spass. Ich durfte von vielen Seiten Tipps und gute Übungen erfahren. Nach der wohlverdienten Pause in der Mühle teilten wir uns auf und ich durfte mit erfahrenen Kracks mitlaufen. Es machte richtig Spass, etwas schneller zu laufen. 
Der Abend rundete mit einem feinen Spaghetti-Plausch im Hotel Diana und im geselligen Rahmen ab.

Der Samstagmorgen begrüsste uns mit herrlichem Sonnenschein. Es war kalt, jedoch nicht so kalt wie sonst im Goms üblich. Am zweiten Tag wurde mir bewusst, wie schnell sich die Schneeverhältnisse beim Langlaufen ändern können. Es ist ein ganz anderes Gefühl auf den Skiern, ob weiche oder eisige Schneeverhältnisse herrschen. Mit dem Gleichgewicht hatte ich die meiste Mühe. Einige Male durfte ich den Boden küssen, ob nach Vorne oder nach Hinten. Aber im Grossen und Ganzen blieb ich recht gut auf den Skiern stehen. Das Inline Skating ist eine gute Vorbereitung, um sich als Langläufer zu bewähren. 
Auch der Samstag war mit Technik-Repetition für verschiedene Trainingsgruppen sehr gut organisiert. Es ist faszinierend, die Umwelt mit bewegenden  Skis kennen zu lernen. Wir bildeten am Nachmittag wiederum verschiedene Gruppen. Die Könner liefen für sich und ich schloss mich Christian an. Das Laufen mit einem begabten Läufer macht viel Freude. Nach der Pause in der Gade-Bar in Blitzingen schloss ich mich für den abschliessenden Lauf den ganz guten Läufern an. Fritz führte die Gruppe mit raschem Tempo nach Niederwald und mit guten Steigungen nach Münster. Dieser Teil hatte es wirklich in sich. Ich kam an meine Grenzen an, um das Tempo mitzuhalten. Gut, dass wir immer wieder kurze Pausen machten. 
Am Abend war ein feines Apero bei Ursula und Fritz organisiert. Es gab sehr viele Möglichkeiten, sich mit allen Teilnehmern zu unterhalten. Das Nachtessen nahmen wir im Restaurant Walliserhof in Münster ein. Wir genossen es sichtlich und hockten lange im Restaurant zusammen.

Bereits war Sonntagmorgen und der letzte Tag begrüsste uns mit herrlichem Sonnenschein. Nach dem ausgiebigen Morgenessen und den letzten Vorbereitungen nahm uns Fritz wieder in die Gruppe und schilderte den Tagesablauf. Auch heute durfte ich sehr interessante praktische Übungen miterleben. Der Sonntag war absolut fantastisch. Wir liefen Richtung Oberwald. Auch heute waren die Verhältnisse sensationell. So machte uns das Langlaufen viel Spass. Ich lernte auch heute neue Dinge, wie klassisch mit den Stöcken vorwärts zu kommen, laufen in Gruppen, Übungen wie einander ziehen usw. Der ganze Tag war sehr abwechslungsreich. Nach der Kuchen-Pause, machten wir uns auf den Weg, um ganz nach Oberwald zu laufen. Die Loipe rund um den Wald begeisterte mich sehr. Wir entschieden uns, noch vor der Pause noch einmal diese Loipe zu laufen. Als wir gegen 15.00 Uhr gemeinsam zurück nach Münster liefen, waren einige Teilnehmer bereits Richtung Münster unterwegs. Der abschliessende Lauf nach Münster der Sonne entgegen war ein herrliches Erlebnis.

Zusammenfassend darf ich sagen, dass das ganze Wochenende hervorragend organisiert war. Herzlichen Dank noch einmal Fritz und Ursula Deppeler für die sehr gute Organisation und allen Teilnehmern am Weekend. Ich habe es sehr genossen und werde ganz bestimmt wieder einmal auf die Langlaufskis stehen.

Lostorf, 16.01.2014 Andy Gilgen

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Reusslauf

Bergwanderung Lötschental

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Wings For Life World Run

Seit dem letzten Lauf muss einige Zeit ins Land gegangen sein, hatte ich doch noch nie das Problem, wohin ich meine Brille während des Laufs verstauen soll!

Noch etwas erlebe ich zum ersten Mal an einem Lauf (nicht dass ich schon x-tausend Läufe bestritten hätte, aber trotzdem): ich stehe im Startblock und weiss nicht, wie lange bzw. wie weit ich laufen werde! Es kommt noch schlimmer: auch alle anderen Läufer wissen es nicht! Denn der Lauf ist dann fertig, wenn man vom Catcher-Car eingeholt wird. Und dies hängt natürlich vom Lauftempo ab.

Bei so viel Ungewissheit kommt erst gar keine Nervosität auf, und ja- aufwärmen braucht’s da ja auch nicht....
Ich starte also mit kalten Muskeln und viel zu schnell, sodass ich die Zuschauer am Rande in der Innerstadt kaum wahrnehme, weil ich vollends mit Keuchen und Stöhnen beschäftigt bin.

Zum Glück kommt bald die erste Verpflegungsstation, wo ich mich stärken und etwas verschnaufen kann. 
Ich nehme mein Tempo stetig zurück, trotzdem bleibt Stephanie treu an meiner Seite und unterstützt mich sehr. Nochmals ein grosses Dankeschön an sie!

Endlich komme ich besser in meinen Rhythmus, nicht zuletzt mithilfe des steifen Rückenwindes. 
Aber schon bald werden meine Beine, welche längere Läufe nicht mehr gewöhnt sind, langsam müde und ich bin hin und her gerissen zwischen dem Wunsch, dass der Catcher-Car mich bald einholt und dem Wunsch, vielleicht noch einen weiteren Kilometer zu schaffen.

Bei Kilometer 15 beende ich meinen Lauf freiwillig einige Minuten bevor der Catcher-Car den definitivern Schlusspunkt setzt. Ich bin müde, aber sehr zufrieden und glücklich.

Ich finde die Idee des Konzepts, dass jeder soweit laufen kann, bis er eingeholt wird, attraktiv und originell, besonders, da ja global an verschiedenen Standorten gleichzeitig gelaufen wird und man den Lauf in den anderen Ländern per Video mitverfolgen kann. Dass das ganze Startgeld der Rückenmarksforschung zugute kommt, macht die Sache noch genialer. Zudem finde ich, dass der Anlass super organisiert war. Das macht Lust, im nächsten Jahr wieder teilzunehmen!

Kathrin

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Belchen-Berglauf 10. August 2014

Ich nahm die freundliche Einladung von Marc am letzten Dienstag, den Belchenlauf mitzulaufen, gerne an, obwohl es am Morgen noch wie aus Kübeln gegossen hatte. Der Begriff Belchen-Berglauf ist ein bisschen irreführend, läuft man doch auf den Rumpel, zum General-Wille-Haus, dann schliesslich auf den Belchen und schlussendlich über die Gwidem-Höhe auf den Allerheiligenberg. Aber geben wir uns mit der „Abkürzung“ Belchen-Berglauf zufrieden. „Obsi“ gehts eh. Aber eben nicht nur. Und die Krux an diesem Sonntag war nicht das Hochlaufen, sondern eben das „Nidsi“, das Abwärtsrutschen. Im dichten Nebel stolperten, rutschten, glitten, trippelten und stakten wir nach der Homberg-Lücke Richtung General-Wille-Haus über die Wiese. Sicht fast null, aber die ruhigen, beschaulichen Klänge des Alphorns vermochten den Nebel zu durchdringen und verliehen dem Kampf mit dem glitschigen Boden eine ganz besondere Atmosphäre. Auf der Südrampe gedachte ich den vielen Soldaten, die diese vor 100 Jahren gebaut hatten, um Olten, den Verkehrsknotenpunkt, der damals als empfindliches Ziel betrachtet wurde, vor den Deutschen und Franzosen zu schützen. Die farbigen Kantonswappen kennzeichnen heute noch die Herkunft der Soldatentruppen.

Der LSGO ist ein grosses Kränzchen zu winden. Sie schaffen es Jahr für Jahr, dem Event Belchen-Lauf Herz und Charme einzuhauchen. Unkompliziert, herzlich und trotzdem speditiv läuft das Anmeldeprozedere, das Wertsachendepot und die Gepäckabgabe fürs Ziel ab, auch eine knappe halbe Stunde vor dem Start ohne Aufregung und Hektik. Das Startgeld geht mehr als in Ordnung, bedenkt man nur den Rücktransport, der bei den ähnlich teuren Flachläufen wegfällt und ganz besonders muss man die Portion Spaghetti erwähnen, die ebenfalls im Startgeld inbegriffen ist. Nicht nur, dass überhaupt ein Essen im Preis dabei ist, sondern auch die Grösse der Portionen und die Qualität von Pasta und Sauce, sind ein absolutes Highlight in der Tristesse von Bratwurst, Brot und Senf und ähnlich ungeeignetem Food, den die anderen Veranstalter jeweils anbieten. 
Natürlich tragen auch die vielen Bekanntschaften mit unserem Nachbarverein zur guten Atmosphäre bei. Die LG Niederamt wird die Gastfreundschaft im nächsten Jahr jedenfalls gerne wieder in Anspruch nehmen, dann mit grosszügigerer Infrastruktur, die den letzten Wermutstropfen aus dem Weg räumt.

Karin Kissling

Von der LG Niederamt nahmen teil:

Hanspeter Haas
Edi Ernst
Andy Gilgen
Marc Widmer
Cédric Hagmann
Urs Hürlimann
Martin Dobler
Geri Weibel
Kaspar Ritz
Petra Schüpbach
Silvia Strub
Karin Kissling

Belchenlauf 2014

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Schlusshock

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