Rückblick auf die vergangenen Jahre (2020)

In der Geschichte der Laufgruppe Niederamt halten wir Besonderes fest. Unsere Läuferinnen und Läufer sind auch als Fotografen unterwegs und bringen damit die Eindrücke den Daheimgebliebenen etwas näher.

Stöbere in der Vergangenheit und finde interessante Beiträge.

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Berichte 2020

neuer LGN-Laufdress
AKB Run
Bergwanderung Spannorthütte
Trailrun Trimbach Waldenburg
Fuchslochhütte
Generalversammlung
Forum Gesundheit
​​​​​​Langlauf-Weekend im Goms
Neujahrslauf

 

LG Niederamt mit neuen Laufjacken gut vorbereitet auf die Herbstsaison (16.9.2020)

Die Mitglieder der LG Niederamt freuen sich über ihre neuen Laufjacken. Dank einem grosszügigen Sponsoring der Mobiliar Generalagentur Olten und einem Beitrag aus der Vereinskasse hatten die Mitglieder die Möglichkeit, das aktuelle Tenü mit einer tollen Laufjacke zu ergänzen. Gut gerüstet für die Herbst-/Wintersaison sind die Mitglieder nicht nur mit dem tollen Outfit. Kürzlich sind die Gruppenleiter*innen von der sportlichen Leiterin Karin Kissling für ihre Aufgabe, eine Gruppe sicher und verletzungsfrei durchs Training zu leiten, gecoacht worden. Inhalt der eintägigen Weiterbildung waren Gruppenarbeiten, Diskussionen, Laufanalysen und zahlreiche interessante praktische Übungen. So können die Mitglieder der LG Niederamt nach wie vor von gut instruierten Leitern und abwechslungsreichen Trainings profitieren.

Die Laufgruppe Niederamt freut sich auf neue interessierte Laufbegeisterte und Nordic-Walker*innen fürs gemeinsame Bewegen in unserer schönen Region. Das Training findet jeweils am Dienstag um 19.00 Uhr statt und zwar ganzjährig bei jedem Wetter. Der Start ist bei der MZH Hardmatt in Obergösgen. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.lgniederamt.ch ersichtlich. Wenn dir etwas wichtig ist, gibt es kein «aber», ich steh auf Jogging!

Evelyne Scheuss

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AKB Run (9.9.2020)

Der AKB Run Olten bot eine der seltenen Gelegenheiten, an einem Wettkampf teilzunehmen.
Sechs Läufer/innen der LGN nahmen die Gelegenheit war und Nadja hat unsere Farben gar auf dem Podest vertreten - herzliche Gratulation!

Der Lauf fand bei Temperaturen noch deutlich über 20 Grad statt und kosteten uns die einen oder anderen Schweissperlen.

Vielen Dank an Ruedi für die coolen Bilder.

Manuel Habegger

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Bergwanderwochenende Spannorthütte (22./23.8.2020)

Nicht nur Postkartenwetter hat seinen Reiz!

Die LGN-Bergwanderung 2020 konnte trotz C-Virus und schlechten Wetterprognosen bei abwechselnden aber meist guten Bedingungen durchgeführt werden.

15 Wanderfreunde machten sich am Samstagmorgen auf die Reise in die Innerschweiz. Mit Schutzmaske, dafür im 1.Klasse-Panoramawagen erreichten wir Engelberg. Nach der ersten Kaffeepause machten wir uns auf den Weg dem Engelberger Aa-Bach entlang, neben Sportklettererinnen und Golfspieler. Ein kurzer Regengutsch testete unsere Regenbekleidung. Im „Alpenrösli“ konnten wir uns trocknen und mit Kaffee und warmer Suppe aufwärmen. Schon bald folgte der steile Aufstieg hinauf zur Spannorthütte auf 1954 m.ü.M., einer kleinen, sehr schön renovierten SAC-Hütte, wo wir mit einem Juchzer begrüsst wurden. Dort räumten wir fast das ganze Kuchenbüffet, denn wir hatten ja noch ein Geburtstagskind unter uns zu feiern!

Am Sonntagmorgen mussten wir zuerst den kräfteraubenden Abstieg ins Tal unter die Füsse (und ab und zu auch mit Hilfe der Hände) nehmen. Dann wanderten wir das Tal hinauf in Richtung Surenenpass. Inmitten von „Herden“ von (mit uns hochlaufenden…) Bikern und Kühen und kamen wir zur Schutzhütte, neben der Passhöhe, auf knapp 2300 m.ü.M., wo wir Mittagspause machten. Es war bewölkt und kühl dort oben, aber die melancholische Stimmung mit Wolken, leichtem Nebel und kleinen Sonnenblicke hatte durchaus auch seinen Reiz. Es folgte der abwechslungsreiche Abstieg über ein Geröllfeld, grünen Matten, inmitten von Alpenblumen und einem Kretenweg in Richtung Urnerland. Und plötzlich verschwanden die Wolken doch noch und wir erblickten den Urnersee weit unter uns! Mit dem kleinen Bergbähnli ging es von Brüsti hinunter nach Attinghausen, wo wir mit Postautos und Regionalzügen nach Hause fuhren.

Vielen Dank Chregu, für die gute Organisation, das umsichtige Leiten der Wandergruppe und den Mut die Wanderung trotzallem durchzuführen!

Beat Bachmann

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Trailrun Trimbach - Waldenburg (26.7.2020)

Nach etwas Regen am morgen früh starten wir unseren Trailrun um 9’15 Uhr ab dem Parkplatz beim Restaurant Eisenbahn in Trimbach. Zu fünft (Veronika, Geri, Urs, Schlosser Christian und ich) nehmen wir die erste grössere Steigung hinauf zur Wisnerhöchi, bei bereits aufgelockerter Bewölkung, in Angriff.

Froh, dass es in der Nacht durch den leichten Regen etwas abgekühlt hat, erklimmen wir die ersten 300 Höhenmeter. Via Wanderweg durch den Buechberg geht es hinunter nach Hauenstein. Auf der Gsalstrasse über die Gsalweid und den Schmutzberg peilen wir die Challhöchi an. Bei Unterchall links haltend geht es in die nächste längere Steigung via Schürmatt – Belchenweid – Oberbölchen zum Chilchzimmersattel auf 991 m.

Ab hier beginnt der eigentliche Trailweg, der sich entlang des Spitzenflüeli und unter den südlichen Felsflanken der Geissflue zu den Matten von Lauch hinzieht. Dann schlängelt sich der Weg über den Grat der Lauchflue und des Rehag. Über Stock und Stein, teilweise wandernd, geniessen wir den schönen Trail und besichtigen noch oberhalb von Waldenburg die gut erhaltene Burgruine. Nach kurzem Abstieg sitzen wir gemütlich im Restaurant zur Post zusammen und geniessen ein wohlverdientes, kühles Getränk. Evelyne, die uns schon erwartet hat, fährt uns anschliessend mit dem Auto nach Hause zurück.

Diese Tour war landschaftlich und auch geschichtlich sehr interessant (ehemalige militärische Anlagen) und kann ich auch als Wanderung bestens empfehlen.

Zahlen zur Tour:

Distanz ca. 18.5 km, Aufstiege ca. 850 m, Abstiege ca. 700 m. Für die ganze Strecke benötigten wir nicht ganz 3 Stunden.

Christian Schacher

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1'000er-Stägeli am Born ab Fuchslochhütte (7.7.2020)

Unser erstes auswärtiges Sommertraining (die Hardmatt-Turnhalle bleibt während den Sommer-Schulferien geschlossen) beginnt ab der Fuchslochhütte in Kappel.

Trotz Ferienbeginn besammeln sich gegen 40 Personen unserer Laufgruppe bei schönstem Sommerwetter am Startort. Infolge Corona-Schutzkonzept begrüssen wir uns nur auf Distanz und unsere Gespräche werden gemäss vorgeschriebenem Corona-Abstand geführt.

Unter der Anleitung von Judith wärmen wir mit einigen Lockerungsübungen unsere Muskeln und Sehnen auf, um das bevorstehende Treppentraining ohne Verletzung und Muskelkater zu überstehen.

Wir starten die Trainingsrunde in vier Gruppen mit verschiedenen Zielen;

2x 1‘150 Tritte; 1x die Treppen hoch; ca. ab der Treppenmitte hoch; eine Bornrunde ohne Treppen. Eine fünfte Gruppe macht sich mit den Walkingstöcken auf den Weg. Somit können sich alle gemäss ihrem eigenen Trainingszusatand körperlich fordern und kommen auf ihre Rechnung.

Nach knapp einer Stunde ist die erste Gruppe zurück. Einige nutzen die Möglichkeit, sich am Brunnen etwas frisch zu machen und sich trockene Kleider anzuziehen. Dann werden Würste, Steaks, Vegiplätzli, Bratkäse und Schlangenbrot auf der vom Hüttenwart Roger Beck vorbereiteten Feuerstelle platziert. Sogar verletzte Mitglieder, die mit dem Training aussetzen müssen, treffen zum gemütlichen Teil bei uns ein.

Während das Grillgut vor sich hin bruzzelt, wird der erste grosse Durst gelöscht und ein Essplatz an den drei Festbänken eingerichtet. Es entwickeln sich während dem Essen an allen Tischen angeregte Gespräche, dazwischen wird einander zugeprostet und gewitzelt. Als krönenden Abschluss dürfen wir von verschiedenen selbstgebackenen Kuchen versuchen, die den Spendern ganz herzlich verdankt werden.

Corona hat uns so richtig gezeigt, was wir die letzten vier Monate so sehnlichst vermisst haben. Zusammen etwas erleben, gemeinsam kämpfen und leiden, miteinander fröhlich sein und die Kameradschaft geniessen.

Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten gemeinsamen Anlass.

 

Christian Schacher

 

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Forum Gesundheit vom 18.1.20: Der Bericht von Chregu erschien am 31.1.20 im OT

 

22. ordentliche Generalversammlung der Laufgruppe Niederamt (27.2.2020)

Am 27. Februar 2020 begrüsste die Präsidentin Evelyne Scheuss die 52 Anwesenden in der Eventlocation Pyramide in Obergösgen. Die GV stand diesmal ganz im Zeichen von Neuwahlen, traten doch 3 Vorstandsmitglieder nach zum Teil langjähriger Funktion zurück. Der Jahresbericht der Präsidentin bot einen kurzen Rückblick auf die abwechslungsreiche Vereins- sowie die umfangreiche Vorstandstätigkeit im 2019. Der Kassier Marc Widmer erläuterte die von den Revisoren geprüfte Jahresrechnung 2019, die mit einem budgetierten und genehmigten Ausgabenüberschuss abschloss. Nach wie vor steht der Verein – dank Sponsoren auch in finanzieller Hinsicht – gesund da, durfte die Aktuarin Ariane Gross doch sechs neue Aktivmitglieder willkommen heissen. Der Mitgliederbestand hält sich somit gegenüber sechs Austritten die Waage, d.h. dank Gönnermitgliedern ist der Bestand leicht gestiegen. Der Jahresbericht Technik wurde von Karin Kissling in astreinem gommer Dialekt präsentiert und widerspiegelte das vergangene Jahr auf amüsante Weise. Auch das vorgestellte Tätigkeitsprogramm 2020 bietet wieder äusserst zahlreiche Mitmach-Möglichkeiten. Sämtliche Berichte und Abrechnungen sowie das GV-Protokoll 2019 wurden von den Anwesenden einstimmig genehmigt.

Die zurücktretenden Ariane Gross, Karin Kissling und Ruedi Künzli wurden von der Präsidentin mit wertschätzenden Worten und einem Präsent aus dem Vorstand verabschiedet. Zum Dank für ihr langjähriges und äusserst engagiertes Wirken wurde Karin Kissling und Ruedi Künzli die Ehrenmitgliedschaft verliehen, was mit grossem Applaus von der GV gewürdigt wurde.

Neu in den Vorstand wurden gewählt: Anne-Marie Bucher, Aktuarin, Anita Schoch, technische Leiterin, und Manuel Habegger, Leiter PR und Presse/Webmaster. Die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder Christian Schacher, Projekte und Sonderaufgaben, und Marc Widmer, Kassier und neu Vizepräsident, wurden ebenfalls wiedergewählt. Auch die Präsidentin stellte sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung und wurde von der GV in ihrem Amt bestätigt. Im Revisorenteam stellte sich Regula Hermann für ein weiteres Jahr zur Wiederwahl und neu gewählt wurde John Steggerda, als Ersatz für den Bisherigen Manuel Habegger (neu im Vorstand).

Die Präsidentin gratulierte allen zur Wahl und gab ihrer Freude Ausdruck, mit einem verjüngten Team das neue Vereinsjahr in Angriff nehmen zu können. Sie bedankte sich auch bei allen Funktionären für die Bereitschaft, den Verein zu unterstützen. Auch die Mitglieder wurden in den Dank einbezogen, denn ohne sie findet keine so erfreuliche Vereinstätigkeit statt. Der Abend fand seinen Abschluss mit einem vorzüglichen Nachtessen und angeregten Gesprächen im speziellen Ambiente der Pyramide.

Die Laufgruppe Niederamt freut sich auf neue interessierte Laufbegeisterte und Nordic-Walker fürs gemeinsame Bewegen in unserer schönen Region. Das Training findet jeweils am Dienstag um 19.00 Uhr statt und zwar ganzjährig bei jedem Wetter. Der Start ist bei der MZH Hardmatt in Obergösgen. Als nächster Spezialevent ist der Laufschuhtest gemeinsam mit der LSG Olten geplant und zwar am 24. März 2020 in der Stadthalle in Olten. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.lgniederamt.ch ersichtlich. Wer läuft, ist auch sonst im Leben gut im Rennen!

Evelyne Scheuss

 

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Forum Gesundheit (18.1.2020)

Als interne Gruppenleiter-Weiterbildung organisierte unser Verein einen speziellen Anlass mit vielen interessanten Informationen rund um das Thema Laufen. Es waren nicht nur alle Gruppenleiter dazu eingeladen, sondern es durften auch andere LGN-Mitglieder und deren Angehörige an diesem Vortrag teilnehmen.

Nach einer kurzen Begrüssung durch unsere Präsidentin konnten die ca. 35 anwesenden Personen beim zuständigen Referenten Daniel Zwyssig auf dem Gebiet der Mikrozirkulation einiges erfahren. Die Physikalische Gefässtherapie BEMER stimuliert mithilfe elektromagnetisch übertragener Stimulationssignale die Pumpbewegung der kleinsten Blutgefässe. Somit kann sich der Blutfluss im Bereich der Mikrozirkulation wieder normalisieren. Die Körperzellen werden wieder besser versorgt und können ihre vielfältigen Aufgaben erledigen. Seine Erklärungen mit bildlicher Unterstützung verfolgte die Zuhörerschaft mit grosser Spannung. Auf zwei vorbereiteten BEMER-Matten konnten sich anschliessend interessierte Personen von den Wirkungen der Elektromagnetwellen überzeugen. Brennende Fragen dazu beantwortete die Spezialistin Ruth Gubser sehr ausführlich und kompetent.

Beim nächsten Posten wurde uns von Nadja Künzli (Master of Science Sport in Prävention und Rehabilitation) einiges über das Faszientraining übermittelt. Diese bewegungstherapeutische Trainingsmethode fördert gezielt die Eigenschaften des muskulären Bindegewebes, der Faszien. Für die verbreiteste Form dieser Eigenmassage stehen kleinere und grössere Schaumstoffrollen in verschiedenen Härteklassen, sowie entsprechende Bälle zur Auswahl. Mit einigen Beispielen liess uns Nadja die richtigen und wirkungsvollsten Anwendungen ausprobieren. Wir wissen jetzt auch, dass durch dauerhaften Stress oder ungünstige körperliche Belastung sich die Faszien zusammenziehen und zur Verhärtung und Verfilzung von «Faszienzügen» führen. Dabei verliert die betroffene Muskulatur an Flexibilität und Bewegungsfähigkeit, es kommt dabei zu Nervenquetschungen im verklebten Gewebebereich und es drohen Verspannungen, Schmerzen oder Rückenbeschwerden. Mit der richtigen Methode und gezieltem Training kann das fasziale Bindegewebe wieder stark und fit gemacht werden.

Ein weiterer Posten gab uns einen kleinen Einblick in die vielen physiotherapeutischen Möglichkeiten bei unterschiedlichen Verletzungsbildern. Eine Auswahl davon wurde uns von Luzia Huber und Denise Kissling (dipl. Physiotherapeutinnen) präsentiert. Sie zeigten uns einige läuferspezifische Dehnungsübungen, die direkt ausprobiert und durch die zwei Fachfrauen kontrolliert und korrigiert wurden. Mit diversen Hilfsmitteln testeten wir auch das Körpergleichgewicht und die Stabilisation. Welche Physiotherapie bei welchem Verletzungsbild angewendet wird, ist von Patient zu Patient verschieden. Die Aufgabe und das Ziel der Physiotherapie ist immer, zu helfen und dafür zu sorgen, dass die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit wieder hergestellt werden kann. Diese kann mit passiven oder aktiven Massnahmen erfolgen. Manuelle Therapien, Massagen und Kraft- oder Gleichgewichtsübungen gehören unter anderem ebenso zu den Therapiemöglichkeiten, wie auch verschiedene Tape-Anwendungen.

Zum Schluss des Forums tauschten sich die Besucher bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen über das eben Gehörte gegenseitig aus. Es war ein sehr gelungener und interessanter Anlass, mit vielen guten Tipps für die Erhaltung unserer Gesundheit und Vorbeugung von Verletzungen.

Christian Schacher

 

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Langlauf-Weekend im Goms (10. - 12.1.2020)

In flotter Fahrt ging es am Freitagmorgen weg vom Niederamt Richtung Gotthard, nicht ohne unterwegs (Däniken / Olten / Stans) noch einige Passagiere zusteigen zu lassen. Eigentlich wollten wir uns vor dem Verlad durch den Furkatunnel noch eine Kaffeepause genehmigen, doch an der Restaurant-Türe stand «Restaurant geschlossen». Nicht, wie lange und weshalb. Ja nu – Ticket gelöst, ab auf den Zug und hinein ins finstere Furkaloch. Schon bald empfing uns das Goms in seinen schönsten Winterfarben – weiss und leicht himmelblau.

Einchecken im Hotel und Zimmerbezug. Dazu ist zu sagen, dass, ausser der Schreibenden, alle Teilnehmenden ein wunderbar neu renoviertes Zimmer beziehen durften. Nach und nach trudelten auch die öV-Reisenden ein und wir bereiteten uns akribisch vor auf den Einsatz auf den schmalen Latten: Eine feine Gommer Gerstensuppe war angesagt. Mit dem tollen LL-Equipment von Hisport ausgerüstet, wagten wir uns auf die Loipe. Frisch und frohgemut starteten unsere Beginners und versuchten, die Instruktionen von LL-Lehrer André umzusetzen. Und André zeigte Ausdauer, denn anschliessend versuchte er, bei den «Fortgeschrittenen» an der Technik zu feilen. Der Nachmittag war im Nu vorüber mit üben und Kafipause im Bürli-Schürli. Kurz vor dem Abendessen war unsere Gruppe komplett und wir füllten die Speicher mit einer gehörigen Portion Spaghetti.

Neuer Tag, neue Versuche. Unter tollsten Bedingungen genossen wir einen wunderbaren Tag auf den Loipen. Die Beginners folgten nochmals voller Freude den Tipps von André. Nach einer Waldloipen-Runde stürmten wir das Kuchenbuffet in der Forest Lodge, damit unsere Beine noch genügend Energie für den Rückweg hatten. Wie jedes Jahr organisierten Fritz und Ursula für die Gruppe das Nachtessen im Rest. Walliserhof in Münster, was wir einmal mehr sehr schätzten. Zurück in Oberwald durfte der «Perl-Wax-Kurs» nicht fehlen. Ausgerüstet mit den notwendigen Materialien folgten die Zuschauer den Ausführungen unserer Wachs-Profis. Nun aber ab in die Federn!

Frisch und fröhlich gings am Sonntag wieder auf die schmalen Latten. Alle hatten wir ein Ziel: Die Strecke von Oberwald bis Niederwald auf den LL-Skiern zurückzulegen. Und wir schafften es – Gratulation auch an die Neu-Einsteiger! Selbstverständlich haben wir Pausen eingelegt, was auch legitim und vernünftig ist. Und auch sonst haben wir die Gegend bewundert, haben an unserer Lauftechnik gefeilt und uns gegenseitig motiviert – und viel gelacht! Es war ein tolles Wochenende bei wunderbaren Bedingungen und mit einer tollen Gruppe. Danke an alle, die dazu beigetragen haben. Und bei einem traumhaft schönen Abendhimmel haben wir uns vom Goms verabschiedet. Nicht ohne das Versprechen «Wir kommen wieder».

Evelyne Scheuss

 

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Neujahrslauf zur Schafmatt (2.1.2020)

In zwei Laufgruppen und einer Walkinggruppe aus dem Nebel raus zur besonnten Schafmatt. Dabei waren auch vier Mitglieder der LSG Olten.

 

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